Bibliographic Metadata

Title
Überhelle Dunkelheit : ein Beitrag zur Auslegung apophatischer Theologie / eingereicht von: Loránd Veress
Additional Titles
Superluminous Darkness : a contribution to the interpretation of apophatic theology
AuthorVeress, Loránd
CensorSiebenrock, Roman A. ; Sandler, Willibald
Thesis advisorSiebenrock, Roman A.
PublishedInnsbruck, Sommersemester 2016
Description206 Blätter
Institutional NoteUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Date of SubmissionAugust 2016
LanguageGerman
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Negative Theologie / Apophatische Theologie / Mystik / Glaube / Dionysius Areopagita / Edith Stein / Phänomenologie / Johannes vom Kreuz / Gotteserkenntnis / Vernunft / Rationalität / Kreuzeswissenschaft / Dunkle Nacht / Mutter Teresa / Labyrinth / Verborgenheit Gottes / Atheismus / Geheimnis / Kontemplation
Keywords (EN)Negativ theology / Apophatic theology / Mystic / Faith / Dionysius the Areopagite / Edith Stein / Phenomenology / John of the Cross / Knowledge of God / Rationality / The Science of the Cross / Dark Night / Mother Teresa / Labyrinth / Hiddenness of God / Atheism / Secret / Contemplation / Negativ theology - Apophatic theology - Mystic - Faith - Dionysius the Areopagite - Edith Stein - Phenomenology - John of the Cross - Knowledge of God - Rationality - The Science of the Cross - Dark Night - Mother Teresa - Labyrinth - Hiddenness of God - Atheism - Secret - Contemplation
Keywords (GND)Negative Theologie / Mystik
Restriction-Information
 The Document is only available locally
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Theologe Dietrich Bonhoeffer notierte während seiner Haftzeit in Tegel folgende Gedanken: „Die etwa im 13. Jahrhundert [] beginnende Bewegung in der Richtung auf die menschliche Autonomie [] ist in unsrer Zeit zu einer gewissen Vollständigkeit gekommen. Der Mensch hat gelernt, in allen wichtigen Fragen mit sich selbst fertig zu werden ohne Zuhilfenahme der ‚Arbeitshypothese: Gott‘.“ (Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, Gütersloh 1998, 476.) Das ‚Mündigwerden‘ der Menschheit und die Autonomie der technischen Wissenschaften scheint Gott in der Welt von heute überflüssig zu machen. Das Gefühl der Abwesenheit Gottes in der Welt scheint die Signatur der Gegenwart zu sein.

Diese Phänomene weisen eine enge Verbindung zum Themenkreis der apophatischen Theologie auf. Diese theologische Tradition wird innerhalb der Systematischen Theologie kontrovers diskutiert. Die Frage ist, welchen Stellenwert diese theologische Tradition heute noch hat, haben darf. Ist die apophatische Theologie etwas, was man außer Acht lassen kann, oder ist sie für die Theologie von elementarer Bedeutung?

Die fachliche Diskussion, der Dialog verschiedener theologischen und philosophischen Schulen über die apophatische Theologie bleibt aber mühsam und auch unfruchtbar, sofern es einzelne Autoren unterlassen, konkret vor Augen zu führen, was sie eigentlich meinen, wenn sie über apophatische / negative Theologie reden.

Um anschaulich zu zeigen, was apophatische Theologie meint, muss man Lebensgeschichten heranziehen. Denn apophatische Theologie bezieht sich auf konkrete Erfahrungen von Menschen. Nur auf diese Weise werden die Konturen des Themas sichtbar.

Was apophatische Theologie ist, und welche Bedeutung ihr heute zukommt, wird in folgenden Schritten untersucht:

Im Kapitel I. ^wird eine allgemeine Spurensuche durchgeführt: Wo kommt apophatische Theologie vor, in welchen Kontexten?

Im Kapitel II. wird die fachliche Diskussion über die apophatische Theologie kritisch ausgewertet.

Im Kapitel III. wird die Theologie von Pseudo-Dionysius Areopagita untersucht. Besonderes Augenmerk wird auf die Auswertung der Schrift „Mystische Theologie“ gelegt.

Im Kapitel IV. findet eine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Denken zweier Menschen statt, die in gewisser Weise Schüler von Pseudo-Dionysius Areopagita genannt werden können: Johannes vom Kreuz und Edith Stein.

Im Kapitel V. werden die spirituellen Erfahrungen von Mutter Teresa im Sinn der apophatischen Theologie gedeutet.

Im letzen Kapitel wird die Frage behandelt, was es heute heißt, den Weg des Glaubens zu gehen.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 0 times.