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Title
Sich-Einlassen - ein facettenreiches Moment im Unterrichtsgeschehen : eine phänomenologisch orientierte Studie über Lernvollzüge zwischen Gewohnheit und Leidenschaft / eingereicht von MMag. Stephanie Mian
Additional Titles
Getting involved - a multifaceted moment in learning and teaching
AuthorMian, Stephanie
CensorStöger, Peter
Thesis advisorSchratz, Michael
PublishedInnsbruck, 2016
Description236 Blätter
Institutional NoteUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Date of SubmissionAugust 2016
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Sich-Einlassen / Erfahrung / Lernen / Lehren / Phänomenologische Erziehungswissenschaft / Unterrichtsforschung / Vignettenforschung
Keywords (GND)Neue Mittelschule / Schuljahr 6 / Unterricht / Lernerfahrung / Phänomenologie
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Classification
Abstract (German)

Mit dieser erziehungswissenschaftlichen, phänomenologisch orientierten Dissertation möchte ein Beitrag zu einer pädagogischen Theorie des Lernens geleistet werden, indem dem, was sich normalerweise verbirgt, den Lernvollzügen, den Sich-Einlasserfahrungen der SchülerInnen Aufmerksamkeit und Raum geschenkt wird. Mittels Vignetten und deren Lektüre wird der Sinn, der in Erfahrungen im Lehr-Lerngeschehen entsteht, in der Bedeutung des Sich-Einlassens erfasst, wobei sich unterschiedliche Arten und unterschiedliche Facetten des Phänomens offenbaren: Es tritt nicht nur als unbemerkt widerfahrener Vollzug, sondern auch als ausdrücklicher, intentionaler, scheinbar selbstbestimmter, aber auch als aufgezwungener, fremdbestimmter und eingeforderter Akt in Erscheinung, der sich zwischen Gewohnheit und Leidenschaft bewegt. Bereits in der theoretischen Erörterung zeigt sich, dass es sich in dieser Erfahrung immer um ein In-Beziehung-Treten, eine Bewegung handelt, wobei man sich in einem Beziehungsgeflecht eingelassen findet: Indem man sich auf Fremdes einlässt und damit, sich selbst übersteigend, mit Gewohnheiten brechend, in eine außer-gewöhnliche, außer-ordentliche Beziehung tritt, verschieben sich Grenzen, die dadurch erst entstehen. In diesem Vollzug kommt es erst zur Herausbildung dessen, worauf man sich einlässt, des Selbst, das sich einlässt und des oder anderen, der oder die daran beteiligt ist.