Titelaufnahme

Titel
Minderjährigkeit in der Judikatur der Obersten Justizstelle 1814-1844 dargestellt anhand ausgewählter Fallbeispiele / eingereicht von Katharina Lechner
VerfasserLechner, Katharina
Begutachter / BegutachterinNiedermayr, Monika ; Schennach, Martin
GutachterNiedermayr, Monika ; Schennach, Martin
Erschienen2014
UmfangXII, 357 Bl. : Ill.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Minderjährigkeit / Oberste Justizstelle / ABGB
Schlagwörter (GND)Österreich <Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch> / Minderjährigkeit / Österreich / Oberste Justizstelle / Rechtsprechung / Geschichte 1814-1844 / Österreich / Minderjährigkeit / Privatrecht / Zivilprozessrecht / Geschichte 1767-1811
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dissertation handelt über die Stellung Minderjähriger in der Rechtsprechung der OJSt. Dabei wird anhand ausgewählter Fälle eingehend die Stellung Minderjähriger unter Berücksichtigung der damals geltenden materiell- und verfahrensrechtlichen Bestimmungen dargestellt. Einleitend wird ein Überblick über die historische Entwicklung vom Codex Theresianus bis hin zum ABGB gegeben. Anschließend folgen die Ausarbeitungen der geltenden materiell- und prozessrechtlichen Bestimmungen in Hinblick auf Minderjährigkeit. Da das damals geltende Prozessrecht anders als die heute geltende ZPO ausgestaltet war, wird im Rahmen der Darstellung des Prozessrechtes auch ein genereller Überblick über das seinerzeitig geltende Prozessrecht gegeben. Folglich werden anhand ausgewählter Fallbeispiele, die einzelnen Instanzenzüge und die Entscheidungen der jeweils angerufenen Gerichte genau erläutert. Der letzte Teil der wissenschaftlichen Arbeit setzt sich nun mit der Fragestellung welche Stellung Minderjährigen in der Judikatur der OJSt zugekommen ist auseinander. Dabei wird auch auf Umstände, wie das Geschlecht des Rechtssuchenden, die finanzielle Lage des Minderjährigen eingegangen. Des weiteren erfolgt die Beurteilung der Frage mit der Auseinandersetzung der ergangenen Entscheidungen in Hinblick auf das geltende materielle als auch prozessuale Recht. Der letzte Teil bildet die gegenständlichen Entscheidungen in ihrer damaligen wörtlichen Fassung ab.