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Titelaufnahme

Titel
Bewusstes Emotionserleben als Mediator zwischen spezifischem emotionalem Sprachgebrauch und der Regulation eigener Emotionen / eingereicht von: Tobias Winner
VerfasserWinner, Tobias
Betreuer / BetreuerinSchiestl, Cathrin Adria
Erschienen2016
Umfangvi, 120 Blätter : Diagramme
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Master-Arb., 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Emotionswortschatz / Emotionswörter / Emotionsregulation / Emotionsregulations Modell nach Gross / Emotionserleben / Emotionserkennen
Schlagwörter (EN)emotion vocabulary / emotion words / emotion regulation / emotion regulation model by Gross et al. (1998) / emotion recognition / emotional experience
Schlagwörter (GND)Emotionsregulation / Gefühlsempfindung / Wortschatz / Gefühl
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-4375 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Bewusstes Emotionserleben als Mediator zwischen spezifischem emotionalem Sprachgebrauch und der Regulation eigener Emotionen [2.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Verbale zwischenmenschliche Kommunikation, die sich auf emotionale Zustände bezieht, ist ein fundamentaler Bestandteil sowohl alltäglicher als auch klinischer Interaktion. Mithilfe verschiedener theoretischer Ansätze wie dem Emotionsregulationsmodell nach Gross et al. (1998), dessen Erweiterung nach Moyal et al. (2013) und neurobiologischen Befunden schlägt die vorliegende Arbeit vor, das bewusste Erkennen eigener Emotionen sowie die Intensität des Erlebens von Emotionen als Mediatoren zwischen Emotionswortschatz und Emotionsregulation zu nutzen.

Zur Überprüfung dieser Hypothesen kamen Korrelations- und Mediationsanalysen zur Anwendung. Sie zeigten eine vollständige Mediation durch das Konstrukt Erkennen eigener Emotionen bezüglich des Zusammenhangs zwischen Emotionswortschatz und Emotionsregulation. Das serielle Mediationsmodell von Emotionswortschatz, Erkennen eigener Emotionen, Erleben negativer Emotionen und Emotionsregulation konnte ebenfalls bestätigt werden. Dabei ergaben sich jedoch in Bezug auf positive Emotionen keine konsistenten Ergebnisse. Zudem schränken Limitationen wie die Zusammensetzung der Stichprobe und die Auswahl einzelner Messinstrumente die Verallgemeinerbarkeit der Resultate ein. Weiterführende Studien sollten vor allem die inkonsistenten Ergebnisse in Bezug auf positive Emotionen weiter untersuchen.

Zusammenfassung (Englisch)

The interpersonal communication in relation to emotional states is a fundamental component of everyday life as well as clinical interaction. Via theoretical models, such as the emotion regulation modell (Gross et al. 1998), its extension by Moyal et al. (2013) and basic neurobiological frameworks, both emotion recognition and the intensity of emotional experience were introduced as mediators between emotion vocabulary and emotion regulation. Korrelation analyses and mediation analyses were used in the present study. Results showed a complete mediation for the construct emotion recognition mediating the relationship between emotion vocabulary and emotion regulation. The serial mediation model of emotion vocabulary, emotion recognition, negative emotional experience and emotion regulation has been confirmed. The Data showed inconsistent results regarding positiv emotions. Limitations, such as sample composition and some poor measures might have negative effects on generaliseability. Future research should further investigate the effects of positiv emotions.