Titelaufnahme

Titel
Korruptionsbekämpfung im öffentlichen Bereich : Gestern - Heute - Morgen / vorgelegt von Mag. Verena Madlmayr
Weitere Titel
Combating corruption in the public sector ; yesterday-today-tomorrow
VerfasserMadlmayr, Verena
Begutachter / BegutachterinFlora, Margarethe ; Scheil, Andreas
Betreuer / BetreuerinFlora, Margarethe ; Scheil, Andreas
ErschienenInnsbruck, Juni 2016
UmfangXII, 249, XXXV Blätter
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Strafrecht / Korruption / Korruptionsbekämpfung / öffentlicher Bereich / Beamter / Amtsträger / Amtsträgerbegriff / Geschenkannahme / Amtsmissbrauch / Missbrauch der Amtsgewalt / Bestechlichkeit / Vorteilsannahme / Vorteilsannahme zur Beeinflussung / Bestechung / Vorteilszuwendung / Vorteilszuwendung zur Beeinflussung / Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetz / Korruptionstatbestände, Antikorruptionsgesetz / Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 / StRÄG 1987 / StRÄG 1998 / StRÄG 2008 / KorrStrÄG 2009 / KorrStrÄG 2012 / aktive Bestechungsdelikte / passive Bestechungsdelikte / ungebührlicher Vorteil / Geringfügigkeit / Geringfügigkeitsgrenze / tätige Reue / Vermögensvorteil / Vorteil
Schlagwörter (GND)Österreich / Korruption / Öffentlicher Dienst / Bekämpfung / Bestechung / Amtsmissbrauch / Geschichte
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Zusammenfassung (Deutsch)

Korruptionsbekämpfung im öffentlichen Bereich

Gestern Heute Morgen

Nicht nur in den letzten Jahren wurde das Thema der Korruption und deren Bekämpfung in Österreich ein immer aktuelleres, sondern auch die dazu erlassenen rechtlichen Regelungen sind öffentlich oftmals kritisiert wurden. Korruption hat es vermutlich schon immer gegeben, doch welche strafrechtlich relevanten Bestimmungen im öffentlichen Bereich gab es in Österreich in der Vergangenheit und worin unterscheiden sich diese zu den heutigen Gesetzen? Anhand von ausgewählten praxisrelevanten Beispielen sollen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Gesetzeslagen subsumiert werden.

Die Arbeit gliedert sich in drei Bereiche. Zu Beginn erfolgt eine kurze geschichtliche Einführung in welcher der Begriff Korruption definiert und auf den Vergleich Österreich mit anderen EU-Staaten im Bereich der Korruptionswahrnehmung eingegangen wird. Der erste und umfangreichste Abschnitt „Gestern“ befasst sich vor allem mit der Rechtslage in Österreich vor 1960 und der Einführung des ersten Antikorruptionsgesetzes 1964. In diesem Teil werden die §§ 101-105 StG subsumiert. Des Weiteren wird auf die Änderungen des StRÄG 1971 und die Einführung des StGB 1974 und der damit verbundenen Neugliederung der Korruptionstatbestände Bezug genommen. Auch aktuelle Fälle der Judikatur werden behandelt. Es folgt die Subsumtion der Beispiele anhand des zweiten Antikorruptionsgesetzes 1982, des StRÄG 1987, 1998, 2001 und 2008. Mit der Thematisierung der Änderungen durch das KorrStrÄG 2009 endet der erste Teil. Der zweite Abschnitt „Heute“ stellt die geltende Rechtslage unter Bezugnahme des KorrStrÄG 2012 und Subsumtion der Beispiele dar. Durch die Analyse der Praxisbeispiele werden die Änderungen herausgearbeitet. Ein Kapitel beschäftigt sich abschließend mit der Möglichkeit der Diversion hinsichtlich der korruptionsrechtlichen Bestimmungen. Das letzte Kapitel „Morgen“ enthält ein Resümee zu den bisherigen Gesetzeslagen und soll Ideen und Überlegungen aufzeigen, die das österreichische Korruptionsstrafrecht noch verbessern können.