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Titelaufnahme

Titel
Ritual und Erfahrung österlicher Hoffnung : eine interkontextuelle pastoraltheologische Analyse von Sterbebegleitungsprozessen in der Innsbrucker Klinikpastoral / eingereicht von Mag. Jacek Kędzierski
Weitere Titel
Ritual and experience of Easter hope : an intercontextual pastoral theological analysis of processes of terminal care in the Innsbruck clinic pastoral
VerfasserKędzierski, Jacek
Begutachter / BegutachterinBauer, Christian
Betreuer / BetreuerinBauer, Christian ; Niewiadomski, Józef
ErschienenInnsbruck, Mai 2016
Umfang361 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
Datum der AbgabeMai 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Ritual / Erfahrung / Sterbebegleitung / teilnehmende Beobachtung / Klinikpastoral / Gott / Kirche und ihre sakramentale Präsent / Sterbende und ihre Glaubenserfahrung
Schlagwörter (EN)Ritual and experience of Easter hope / method of participatory observation / clinic pastoral / God / the Church and its sacramental presence / the dying person and his/her experience of faith
Schlagwörter (GND)Innsbruck / Krankenhausseelsorge / Sterbebegleitung / Sakrament / Krankensalbung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-5165 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ritual und Erfahrung österlicher Hoffnung [2.22 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Dissertation besteht aus drei Teilen. Der erste Teil beinhaltet fünf empirische Darstellungen von Sterbebegleitungsprozessen. Der zweite Teil befasst sich mit der theologischen Analyse dieser Prozesse. Der dritte und letzte Teil versteht sich als praktische Auswertung mit Blick auf den österreichischen und polnischen Kontext.

Das Projekt ist der Versuch, die erfahrene Realität der Sterbebegleitungsprozesse in einem multi-religiösen Krankenhaus wiederzugeben. Durch die Methode der teilnehmenden Beobachtung konnten sowohl die persönliche Erfahrung des Dissertanten als auch die Erfahrungen anderer Beteiligter des jeweiligen Prozesses in die Berichte eingebracht werden.

Das Leitmotiv der Arbeit, Ritual und Erfahrung, wird in jedem Teil in verschiedenen Kontexten zum Ausdruck gebracht. Es geht im Wesentlichen darum, das subjektive Erleben des objektiven Rituals und die objektive Bedeutung der subjektiven Erfahrung am Sterbebett darzustellen. In Bezug auf den österreichischen und den polnischen Kontext werden die Schwerpunkte jeweils woanders gelegt.

Der theologische Teil des pastoralen Geschehens im Krankenhaus wurde in drei Themen gefasst: Gott, Kirche und ihre sakramentale Präsenz und schließlich Sterbende und deren Glaubenserfahrung.

Im dritten Teil der Dissertation erfolgt eine praktische Auswertung mit Blick auf den österreichischen und polnischen Kontext. Diese beinhaltet praktische Hinweise für beide Modelle der Klinikpastoral. Dabei sollen, sowohl in Bezug auf die Erfahrung der Beteiligten als auch in Bezug auf das Ritual, die interkulturellen Lernchancen analysiert werden, um für die Klinikpastoral in Österreich und Polen den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

Zusammenfassung (Englisch)

dissertation is composed of three parts. The first part contains five empirical descriptions of processes of terminal care. The second part is a theological analysis of these processes. The third part is to be understood as a practical evaluation in view of the Austrian and the Polish context.

In the project it is tried to convey the reality experienced by the doctoral candidate in processes of terminal care in a multireligious hospital. By the method of participatory observation it became possible to include the candidates personal experience as well as the experiences of other persons involved in the respective processes.

The central theme of the work, ritual and experience, is expressed in different contexts in each part. The main interest is to describe the subjective experience of the objective ritual and the objective significance of the subjective experience in end-of-life care. Regarding the Austrian and the Polish context, the main focus is put differently.

The theological part of pastoral activities in hospital was structured into three themes: God, the Church and its sacramental presence and, finally, the dying person and his/her experience of faith.

The third part of the dissertation is a practical evaluation in view of the Austrian and the Polish context which gives practical advice for both models of clinic pastoral. Its a matter of analysing the intercultural learning opportunities with regard to the experience made by the persons involved as well as to the ritual as such, to the benefit of both the clinic pastoral in Austria and in Poland.