Titelaufnahme

Titel
Verbot von Selbstzweckstiftungen in Österreich und Liechtenstein unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensträgerstiftung / Verfasserin: Ines Wohlgenannt
VerfasserWohlgenannt, Ines
Begutachter / BegutachterinSchurr, Francesco A. ; Zollner, Johannes
Betreuer / BetreuerinSchurr, Francesco A.
Erschienen2014
Umfang193 Bl.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Selbstzweckstiftung / Unternehmensselbstzweckstiftung / Thesaurierungsstiftung / Unternehmensträgerstiftung / nach außen gerichteter Zweck / Bestimmtheit des Zwecks / Festlegung der Begünstigten
Schlagwörter (GND)Österreich / Liechtenstein / Stiftungsrecht / Unternehmensträgerstiftung / Gestaltungsrecht / Rechtsvergleich
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist ausschließlich in gedruckter Form in der Bibliothek vorhanden.
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Forschungsarbeit legt ihren Fokus auf die Frage der Zulässigkeit von Selbstzweckstiftungen und Unternehmensselbstzweckstiftungen in der österreichischen und liechtensteinischen Rechtsordnung und versucht, das Verbot dieser Stiftungsgestaltung für die beiden genannten Rechtsordnungen hinsichtlich der Anforderungen an einen gültigen Stiftungszweck zu konkretisieren. Als Ergebnis werden Kriterien formuliert, welche die zulässige Stiftung von der unzulässigen Selbstzweckstiftung abgrenzen und insoweit Leitlinien für die Praxis darstellen sollen, anhand derer Stiftungszwecke im Hinblick auf das Verbot der (Unternehmens-)Selbstzweckstiftungen geprüft werden können. In weiterer Folge werden mögliche Gestaltungsvarianten diskutiert, die zwar formal den Kriterien für einen gültigen Stiftungszweck entsprechen, faktisch jedoch die Merkmale einer (Unternehmens-)Selbstzweckstiftung aufweisen. Gemeint sind hier bspw Stiftungen, die zwar Ausschüttungen an Begünstigte vorsehen, diese jedoch im Ausmaß nur einen Bruchteil des gesamten Stiftungsvermögens ausmachen, sodass die Außenwirkung zwar vorhanden, aber im Verhältnis zum Potential der Stiftung nur marginal ist. Mit dieser Grenzziehung wird versucht, die Problematik der Selbstzweckstiftung zu strukturieren und Anhaltspunkte für die Gestaltungspraxis im Stiftungswesen zu schaffen.