Titelaufnahme

Titel
Screening und Scoping im UVP-Verfahren / Stefan Lampert
VerfasserLampert, Stefan
Begutachter / BegutachterinWeber, Karl ; Bußjäger, Peter
Betreuer / BetreuerinWeber, Karl ; Bußjäger, Peter
Erschienen2014
UmfangXVI, 131 S. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Einzelfallprüfung / Einzelfalluntersuchung / UVP-Verfahren / Umweltverträglichkeitsprüfung / Vorverfahren / Umweltrecht
Schlagwörter (EN)Screening / Scoping / EIS / Environmental Law / Environmental impact statement
Schlagwörter (GND)Österreich / Europäische Union <UVP-Richtlinie> / Naturschutzrecht / Umweltverträglichkeitsprüfung
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Zusammenfassung (Deutsch)

Konzeptionell gesehen sind Screening und Scoping im UVP-Verfahren getrennte Institute, es besteht aber eine enge Verknüpfung. Die Dissertation behandelt das Scoping (Vorverfahren) und das Screening (Einzelfallprüfung) getrennt voneinander, wobei in einem eigenen Kapitel potenzielle Überschneidungen aufgezeigt werden. Schwerpunkt im Kapitel „Scoping“ bildet die Festlegung des Untersuchungsrahmens, welcher jedem Projektwerber Schwierigkeiten bereitet. Die Dissertation berücksichtigt aber auch, dass aufgrund der individuellen Verschiedenheit und Vielfältigkeit von UVP-Projekten Abweichungen zu dieser Musterformel auftreten können. Beim Kapitel „Screening“ legt die Dissertation ihren Schwerpunkt auf den Anwendungsbereich der Einzelfallprüfung, indem sie eine ausführliche Darstellung dazu abhandelt und unterschiedliche Rechtsmeinungen bei fehlender Rechtsprechung aufzeigt. Daneben behandelt die Dissertation auch im jeweiligen Kapitel (Screening Scoping) die Beteiligung der Öffentlichkeit, da diese zunehmend in den Mittelpunkt gerät. Dabei wird auf die österreichische Rechtslage und ihrer Gemeinschaftsrechtskonformität eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

While from a conceptual point of view, screening and scoping are separate notions in the environmental impact assessment procedure, they are still closely linked. This doctoral thesis addresses scoping (preliminary proceedings) and screening (case-by-case review) separately, dedicating an entire chapter to potential overlaps. The chapter on scoping focuses on the process of defining the scope, a process that presents a challenge for any project applicant. The thesis also takes account of the fact that, given the variety and diversity of projects submitted for environmental impact assessment, it may be necessary to deviate from this standard formula.The chapter on screening concentrates on the field of application of case-by-case review, providing an extensive description of the topic and illustrating different legal opinions in instances where there is no case law.In addition, the thesis also addresses for both screening and scoping the role of the general public, as this is becoming more and more important. In doing so, the thesis analyses the current legal situation in Austria and its conformity with European Union law.