Titelaufnahme

Titel
Die Interdependenz zwischen Europa und seinen Energielieferländern im historischen Kontext / von MMag. Alexander Smith
Weitere Titel
The interdependence between Europe and the major energy supplying countries in a historical perspective
VerfasserSmith, Alexander
Begutachter / BegutachterinNussbaumer, Josef ; Mangott, Gerhard
GutachterNussbaumer, Josef
ErschienenInnsbruck, 2016
Umfang505 Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfassers
Datum der AbgabeApril 2016
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Erdöl / Öl / Petroleum / Internationale Politische Ökonomie / Interdependenz / Pfadabhängigkeit / Regimetheorie / Majors / OPEC / OAPEC / Standard Oil / Importabhängigkeit / Ölwaffe / Ölpreisschock / Ölkrise / Ölpreis / Energiepolitik / Europa
Schlagwörter (EN)oil / petroleum / International Political Economy / interdependence / path dependence / regime theory / Majors / OPEC / OAPEC / Standard Oil / import dependency / oil weapon / oil crisis / oil price / energy policy / Europe
Schlagwörter (GND)Europa / Erdölimport / Interdependenz / Energiepolitik / Geschichte
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist ausschließlich in gedruckter Form in der Bibliothek vorhanden.
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Studie untersucht die Genese der globalen Erdölwirtschaft ab dem frühen 19. Jahrhundert und die Abhängigkeit Europas vom Erdölimport im historischen Vergleich. Die Entwicklung der internationalen Ölindustrie und des europäischen Erdölverbrauchs folgte einem pfadabhängigen Verlauf. Die Interaktionen zwischen den Mineralölkonzernen, europäischen Verbraucherländern, erdölexportierenden Staaten und dem Markt werden anhand eines polit-ökonomischen Untersuchungsmodells, basierend auf der Regimetheorie und dem Interdependenzansatz nach Keohane und Nye, analysiert. Die weltweite Erdölwirtschaft ist seit ihren Anfängen von unternehmens-, staats- oder marktdominierten Regelsystemen geprägt, die maßgeblichen Einfluss auf die Interdependenzbeziehungen zwischen den Förder- und Konsumländern ausüben. Mit dem Verlust der Kontrollmacht durch die OPEC und dem Aufstieg des Regimes der globalen Marktkräfte hat die „Ölwaffe“ als wirkungsvolles außenpolitisches Instrument ausgedient. Europas Versorgungssicherheit mit Erdöl hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen.

Zusammenfassung (Englisch)

study examines the evolution of the global petroleum economy since the early 19th century and European oil import dependence in a historical perspective. The expansion of the international oil industry and European petroleum consumption are conceived as path-dependent processes. An International Political Economy approach is applied for the analysis of the interactions between oil companies, importing countries, producing states, and the market over time. Regime theory and interdependence by Keohane and Nye are used to unveil the power structures that underlie the mutual dependencies between European countries and the oil-exporting nations. Since OPEC lost its market power the global oil business is dominated by a new regime of market forces. The “oil weapon” is no longer an effective tool for the achievement of political ends. European oil supply security has increased considerably over the past decades.