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Titelaufnahme

Titel
Rechtsgrundlagen des Kulturgüterschutzes in Kirche und Staat mit besonderer Berücksichtigung der Denkmalschutzgesetze. / Verfasserin: Margit Maria Wallinger BEd. M.Theol
Weitere Titel
Legal bases for cultural heritage protection in the church and in the state with special consideration of the historic preservation laws.
VerfasserWallinger, Margit Maria
Begutachter / BegutachterinRees, Wilhelm
GutachterRees, Wilhelm ; Paarhammer, Johann
ErschienenInnsbruck, April 2016
UmfangXII, 811 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Datum der AbgabeApril 2016
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Kulturgüterschutz / Denkmalschutz / international / national / Katholische Kirche / UNESCO / Europäische Union
Schlagwörter (EN)Cultural heritage protection / historic preservation / international / national / Catholic Church / UNESCO / European Union
Schlagwörter (GND)Deutschland / Österreich / Kirche / Staat / Denkmalschutz / Kulturgüterschutz / Völkerrecht / Europarecht
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-5839 Persistent Identifier (URN)
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Rechtsgrundlagen des Kulturgüterschutzes in Kirche und Staat mit besonderer Berücksichtigung der Denkmalschutzgesetze. [5.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

VORWORT

Kulturgüterschutz, im besonderen Denkmalschutz, hat nicht nur mit Verpflichtung, Geld, Friede und Krieg zu tun, sondern vor allem mit Begeisterung, Faszination, Liebe hinsichtlich Ästhetik, Kunst des Schönen.

Bezüglich Kulturgüterschutz ist Geld verwoben mit Besitz, Eigentum, Enteignung;

Besitz und Eigentum sind in weiterer Folge verbunden mit der Verpflichtung zur Pflege, um das Kulturgut „am Leben“ zu erhalten. Das „vitale Band“ zwischen Mensch Kulturgut Umfeld Geschichte Gegenwart ist zum Schutz des Kulturgutes.

Die rechtlichen Grundlagen zum Kulturgüterschutz sind Teil des Völkerrechts und umfassen vor allem Übereinkommen, Vereinbarungen, Konventionen, Abkommen. Diese rechtliche Art der Beziehung zwischen Völkern hat zu tun mit dem Willen / dem Bekenntnis zur Eintracht und mit dem Willen / dem Bekenntnis zur Freiheit.

Der einzelne Staat hat die Freiheit ein Übereinkommen, eine Vereinbarung, eine Konvention, ein Abkommen anzunehmen oder abzulehnen.

Der Mensch hat die Freiheit Kunst zu schaffen.

Der Mensch hat die Freiheit Kunst zu betrachten, zu genießen, seine Seele an den Künsten erfreuen zu lassen.

Freiheit steht in enger Verbindung zur Möglichkeit.

Die Katholische Kirche, die UNESCO, die Europäische Union machen sich besonders stark dafür, dass die Kulturgüter allen Menschen dieser Erde zugänglich beziehungsweise erleichtert zugänglich gemacht werden.

Vor allem der Europäischen Union ist es ein Anliegen, dass beide Komponenten Freiheit und Möglichkeit dem Menschen sowohl national innerhalb des EU-Raumes als auch international gegeben sind, um künstlerisch seine Idee kunstschaffend in dieser Welt verwirklichen zu können. So gesehen ist Kulturgüterschutz letztlich der Schutz des Menschen selbst; Menschen schützen den Respekt, die Achtung, das Werk eines anderen Menschen.

In der Seele des Menschen können aber auch Neid, Hass, Missgunst, Feindseligkeiten keimen gegenüber anderen Menschen und deren Werken, deren Kunstwerken, das letztlich in Diebstahl, Raub, Krieg enden kann. In dieser dunklen Seite des menschlichen Daseins sollen internationale Rechtsgrundlagen, deren Maßnahmen schon in Friedenszeiten vorbereitet werden, dem Menschen eine Hilfe sein, um sich selbst und seine Kulturgüter zu schützen.

So gesehen möge um des Friedens Willen die Freiheit verbunden sein mit Eintracht.

Jeder Mensch möge die Freiheit haben einzusehen, dass seine eigene Freiheit dort endet, wo er die Freiheit eines anderen Menschen gefährdet, verletzt (Freiheit meint hier: Positives, Gutes, Gewaltloses, Friedvolles).

Jeder Staat hat in seiner Einsicht die Freiheit im Angesicht der internationalen Rechtsgrundlage zu Kultur, Kulturgüterschutz, Denkmalschutz sich selbst ein Denkmalschutzgesetz zu machen, um dieses mit seinen Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen, damit unterschiedliche, vielfältige Kunst- und Kulturobjekte verschiedener Zeitepochen ein „lebendiges“ Dasein haben im freien Raum und somit die Freiheit des Staates darstellend bekräftigen.

Zusammenfassung (Englisch)

PREFACE

Cultural heritage protection, in particular historic preservation, has not only to do with obligation, money, peace and war, but above all with enthusiasm, fascination, love concerning aesthetics, art of beauty.

Regarding cultural heritage protection money is interwoven with possession, ownership, expropriation;

possession and ownership are in further consequence connected to the obligation to care in order to obtain the monument “alive”. The “vital ribbon” between human cultural heritage surroundings history presence is for the protection of cultural heritage.

The legal bases for cultural heritage protection are part of international law and include notably agreements, conventions, treaties. This legal nature of the relationship between peoples has to do with the will / the declared belief in concord and with the will / the declared belief in freedom.

The individual state has the freedom to accept or reject an agreement, a convention, a treaty.

The human has the freedom to create art.

The human has the freedom to look at art, to enjoy art, to have gladdened his soul to the arts.

Freedom is closely linked to possibility.

The Catholic Church, the UNESCO, the European Union become particularly strong in favor that the cultural heritage is available respectively easier available for all humans of this earth.

Especially the European Union has the request that both components freedom and possibility are given to the human national within the EU-area as well as international, in order to realize his artistic idea creating art in this world. Thus cultural heritage protection is, in the end, the protection of the human himself; humans protect the respect, the attention, the work of another human.

However, in the soul of the human can germinate also jealousy, envy, hatred, hostilities towards other humans and their works, their works of art, which can end, in the end, in theft, robbery, war. In this dark side of the human existence the international legal bases, whose actions are already prepared in peacetime, should be a help for the human to protect himself and his cultural heritage.

From this perspective freedom may be connected with concord for the sake of peace.

Every human may have the freedom to see that his own freedom ends where he endangers, injures the freedom of another human (freedom means here: Positive, Good, Nonviolent, Peaceful).

Each state has in his insight the freedom in the face of international legal basis to culture, cultural heritage protection, historic preservation to make himself a historic preservation law, in order to implement it with his citizens, so that different, varied art objects and cultural objects of different time epochs have a “living” existence in free space and therefore they confirm representing the freedom of the state.