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Titelaufnahme

Titel
Künstliche Lawinenauslösung zur Sicherung von Verkehrswegen in Österreich : Status-Quo und Einschätzung aus Sicht von Experten / verfasst von Anja Brucker
VerfasserBrucker, Anja
Betreuer / BetreuerinStötter, Johann ; Höferl, Karl-Michael ; Sailer, Rudolf
Erschienen2013
UmfangX, 110 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Master-Arb., 2013
Anmerkung
Kurzfassung in dt. und engl. Sprache
Datum der AbgabeDezember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Künstliche Lawinenauslösung / Sicherungsmethode / Verkehrswege / Lawinensprengung / Temporäre Sicherungsmaßnahme
Schlagwörter (EN)artificial release of avalanches / traffic routes
Schlagwörter (GND)Österreich / Verkehrsweg / Sicherung / Lawine / Sprengen
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-10 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Künstliche Lawinenauslösung zur Sicherung von Verkehrswegen in Österreich [4.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz einer relativ neuen Schutzmaßnahme für Verkehrswege der künstlichen Lawinenauslösung mittels automatischer Sprenganlagen. Dieser temporären Sicherungsmethode kommt in Zeiten knapper werdender öffentlicher Mittel und steigender Mobilitätsansprüche eine immer größere Bedeutung zu. Da bislang kaum bis gar keine Forschungsarbeit zu diesem Thema existiert, werden in einem ersten Schritt (Ziel 1) die aktuellen Grundlagen der künstlichen Lawinenauslösung zur Sicherung von Verkehrswegen in Österreich aufgearbeitet. Dies schließt eine Übersicht des bisherigen Einsatzes von Sprenganlagen sowie die Analyse der beteiligten Akteure und rechtlichen Hintergründe ein. In einem zweiten Schritt (Ziel 2) wird versucht, die derzeit existierenden Expertenmeinungen zu den Vor- und Nachteilen der Auslöseanlagen zu erfassen und eine Einschätzung über die zukünftige Anwendung der künstlichen Lawinenauslösung zur Sicherung von Verkehrswegen und randlichen Siedlungsgebieten zu geben. Die methodische Vorgehensweise umfasst eine qualitative Erhebung in Form von 11 Experteninterviews. Darüber hinaus wurden zahlreiche Informationen zu Anlagenstandorten, deren Betrieb und Finanzierung mit Hilfe eines teilstandardisierten Fragebogens ermittelt.

Zusammenfassung (Englisch)

The research presented in this thesis focuses on the artificial release of avalanches to protect traffic routes in Austria. Due to main improvements in the technology of avalanche releasing systems in the past 25 years this temporal protection measure can provide a cost-efficient alternative to secure traffic infrastructure in alpine environments. But up to date no research regarding the use of avalanche release systems for traffic route protection in Austria exists. Thus the main objectives of this thesis are to provide a first status-quo-analysis of the application, the legal situation and main players in Austria (goal 1). Besides, 11 experts were questioned regarding their opinion on advantages and disadvantages of this temporal protection measure. In addition the ratings of the experts concerning the future application of the technology to secure traffic routes and edges of settlement areas in Austria are presented (goal 2). The outcomes of the status-quo-analysis show that about 95-100 automatic avalanche releasing systems are used to protect more than 20 road sections in Austria. This is similar to the application in Switzerland. In contrast no Austrian railway line sections are yet secured with these systems. The experts affirm that this temporal avalanche hazard management method will become more popular to secure Austrian traffic routes in the future. Nevertheless the assessment of the actual future demand varies from state to state. For the protection of settlement areas artificial avalanche releasing will only be implemented in exceptional cases and in combination with active permanent structures.