Titelaufnahme

Titel
Nanoparticulate oral drug delivery systems : addressing the surface characteristics as key to overcome the mucus barrier / eingereicht von MSc. Irene Pereira de Sousa
VerfasserPereira de Sousa, Irene
Begutachter / BegutachterinSousa, Irene
Betreuer / BetreuerinBernkop-Schnürch, Andreas
ErschienenInnsbruck, March 2016
Umfang243 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Kumulative Dissertation aus Neun Artikeln
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Orale Drug-Delivery Systeme / Mucus-adhäsion / Mucus-permeation
Schlagwörter (GND)Therapeutisches System / Schleim / Gastrointestinaltrakt
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist ausschließlich in gedruckter Form in der Bibliothek vorhanden.
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Orale Drug-Delivery Systeme gehören zu den bevorzugtesten Verabreichungsformen, da sie nicht-invasiv und schmerzlos selbst verabreicht werden können und folglich zu einer hohen Patientencompliance führen. Allerdings ist die orale Verabreichung von Biomakromolekülen in der pharmazeutischen Technologie eine große Herausforderung, zumal der Gastrointestinaltrakt eine effiziente Maschinerie für Nährstoffabbau und Pathogeninaktivierung darstellt.

Um die orale Bioverfügbarkeit von Biomakromolekülen zu verbessern ist es notwendig die oralen Verabreichungsformen so anzupassen, dass sie vom enzymatischen Abbau im Darm geschützt sind und gleichzeitig Ihren Inhalt - den Arzneistoff - über die Schleimhaut abgeben können. Ein Schutz des Arzneistoffes kann durch Einkapselung in einem Nanocarrier erreicht werden, der Mucus stellt allerdings eine erhebliche Barriere für die Absorption des Nanocarrier dar. Auch sind die notwendigen Eigenschaften der Nanocarrier für die Arzneimittelabgabe - möglichst in der Nähe zum absorptiven Epithel - noch Gegenstand der Forschung.

Um die orale Bioverfügbarkeit von Biomakromolekülen zu verbessern können zwei Hauptstrategien angewendet werden, die „Mucus-adhäsion“ und die „Mucus-permeation“. Die erste Strategie zielt auf die Verlängerung der Verweilzeit des Carriers im und Steigerung der Arzneimittelabsorption durch einen steileren Konzentrationsgradienten. Die zweite Strategie sieht den Einsatz eines Carriers vor, welcher das Arzneimittel durch den Mucus und möglichst nahe an das absorptive Epithel transportieren kann. Zur Formulierung von effizienten oralen Drug-Delivery Systemen ist ein tiefreichendes Verständnis der physikalischen und biochemischen Eigenschaften des Mucus und der Carrier-Mucus Interaktion notwendig.

Aus diesem Grund wurde der Schwerpunkt dieser Arbeit auf die Gestaltung von „Mucus-adhäsiven“ und „Mucus-durchdringenden“ Carrier, sowie auf die Untersuchung der Carrier- Mucus-Interaktion gelegt. Um Aufzuklären welche Oberflächeneigenschaften genutzt werden können um die Arzneimittelkonzentration nahe dem absorptiven Epithel zu erhöhen, wurden verschiedene Arten von Carriern formuliert, charakterisiert und in in-vitro und ex-vivo Modellen untersucht.