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Titelaufnahme

Titel
Die (un)verdaute Erinnerung an die Option 1939
VerfasserPfanzelter, Eva
Erschienen in
Geschichte und Region / Storia e regione, Innsbruck u.a., 2013, Jg. 22, S. 13-40
ErschienenStudienVerlag, 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Projekt-/Reportnummer15268
ISSN1121-0303
URNurn:nbn:at:at-ubi:3-2637 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Die (un)verdaute Erinnerung an die Option 1939 [2.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wer sich mit der Südtiroler Erinnerungskultur beschäftigt, stellt fest,dass die einschlägige Geschichtsschreibung spät in das „Zeitalter des Gedenkens“ einstieg. Mittlerweile befassen sich aber auch hierzulande zunehmend wissenschaftliche AkteurInnen mit dem Begriffspaar „Geschichte und Erinnerung“, nicht zuletzt angetrieben durch die medial wirksamen Erinnerungskriege, die sich besonders in den letzten zwei Jahrzehnten an den materiellen Nachlassenschaften, den Denkmälern des Faschismus entfachten und entfachen. Diese aus Stein gemeißelten Relikte der Diktatur stehen dabei den „Denkmalbauten“ des Autonomiestatutes in Form der neun Südtiroler Landesmuseen gegenüber. Sie werden als Ausdruck der Südtiroler Identität laut Gesetzestext jener aller drei Sprachgruppen gewertet und erfüllen somit eine wertvolle kulturpolitische, nahezu „nation building“-Funktion, indem sie regionale Vielfältigkeit und Besonderheiten dokumentieren sowie die Vitalität und Eigenständigkeit der Region zur Schau stellen.

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