m. Joch- uncl vergwege.
Hohenwcrnclerungen von cler klclols-
Pichler-Hütte.
1. Ueber clas SeeZöchl (2525 M.) ins
Stubnital.
(P. H. — Seejöchl 1^ St. — Schlickers cha> rtl St. — Schlicker-
alm 1)^ St. — Futpmes sTolfes^ 1 St. Megbez. weiß-rot-weiß^ Seejöchl
— Starkenburgerhütte 1 St. — Fulpmes 2 St. (Wegbez.
rot); Seejöchl — Bärenbad 2 St. — Franz-Senn-Hütte
3 St.)
Tom letzten und höchsten Kalkgipfel im S. der
M Kette, der Schlicker Seespitze, senkt sich gegen
^ W. ein schmaler Gvat aib, aus dessen Turm-
veihe sich stolz der Seejochturm hevvorhebt.
Zwischen ihm und den dunklen Bergen des
Fotscherkammes schneidet als Grenzsattel zwischen
Kalkkögel und Urgebirge das Seejöchl ein, in dessen
Senke ein guter Steig von der P. H. hinanführt.
Der Jochweg leitet uns in bequemer, genußreicher
Wanderung durch welliges, alpenrosengeschmücktes
Rasengolänye, alte Moränenlandschasten, die die
Glimmerschieferunterlage der Kalkkögel überdecken.
Mit immer wechselnden Gestalten und Formen tre¬
ten die südl. Kalkkögel vor unser Auge, während
die n. zu einer ungegliederten Felsmauer zusammen¬
gesunken sind. Verschiedene zierliche Türmchen und
Zacken, wunderliche Felsgebilde, springen bald da, bald dort, aus Grat
und Wand hervor und fesseln durch ihr kühnes Ausstreben den Wanderer.
Nahe kommen wir an den gewaltigen W.-Abstürzen der Riepenwand vor¬
bei; kein Band, kein Riß durchzieht ihre lotrechten Wände. Weiter oben,
über den Wänden, zieren schlanke .Pfeiler gleich Zacken einer Krone den
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